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Vorstandschaft Imker e.V.

v.li.: Walter Kiener, Rudolf Kraus, Johann Graßl, 1. Vors. Michael Patzelt, Ernst Sarauer, Klaus Buschmann
Veranstaltungen

Der Imkerverein Münchsmünster besteht seit 1925. Bis 1946 waren auch die Imker aus den umliegenden Ortschaften Vohburg und Pförring hier Mitglieder. Seitdem bestand der Ortsverein Münchsmünster lange Zeit aus ca. 20 bis 30 Mitgliedern, heute sind es noch 11, davon 6 Mitglieder mit Bienenhaltung.

 

Da kommt die Frage auf, ob bei dem derzeitigen Bestand von 79 Bienenvölkern die Bestäubung (Befruchtung) aller insektenblütigen Wild- und Nutzpflanzen im Ortsbereich noch gewährleistet ist. 80 bis 90 % der Bäume und Pflanzen sind dabei allein auf die Honigbienen angewiesen. Dennoch ist inzwischen ein kontinuierlicher Rückgang der Bienenhaltung zu verzeichnen. So wie der Kreis der Imker immer kleiner wird, wächst die Gefahr, dass eine flächendeckende Bestäubungsmöglichkeit nicht mehr vorausgesetzt werden kann, was katastrophale Folgen nach sich zieht.

Landesweit wird geworben, sich wieder mehr für die Imkerei zu interessieren. Die Imker von Münchsmünster schließen sich dem an und bieten Betreuung und fachgerechte Einarbeitung in die Bienenhaltung an. Die Imkerei ist nicht nur ein schönes und interessantes Hobby, sondern es begeistert auch den Imker durch das Erleben und Mitwirken der Natur im Jahreskreislauf. Es geht aber nicht ohne ein gewisses Maß an Arbeitsleistung und auch nicht ohne ein paar Bienenstiche. Jedoch volle Honigtöpfe, Pollen (Blütenstaub) und goldgelbes Bienenwachs entschädigen den Imker für seine Mühen umso mehr, wenn er seinen Natur belassenen, unverfälschten Deutschen Honig örtlich zu verkaufen in der Lage ist.

 

 

Auszug aus: „Heilen mit Honig“ v. Rasso Knoller (Die Sprechstunde)

Honig für die Gesundheit

 

Schon im Altertum galt Honig als wertvolles Heilmittel, und sowohl Hippokrates (460-370 v.Chr.) als auch Galenus (129-199 n.Chr.) haben ihn oft ihren Rezepturen beigemischt. Auch im Mittelalter wurde er, wie ein Blick in die Bücher des Paracelsus (1493-1541) beweist, vielfach verwendet. Erst als die moderne Medizin zu ihrem Siegeszug ansetzte, ging das Wissen über die Heilkraft des Honigs verloren. In jüngster Zeit beginnt man sich aber wieder auf die Kräfte der Natur und damit auch des Honigs zu besinnen.

Innere Anwendung

Über Erfolge bei der inneren Anwendung wird in der einschlägigen Literatur zwar häufig berichtet, wissenschaftlich begründen lassen sie sich aber nicht. Deswegen wird in Naturheilbüchern immer wieder auf Erfahrungsberichte verwiesen. Diese besagen z.B., dass Imker fast nie an Krebs erkranken und auch nur selten Erkältungen haben. Zufall oder Heilkraft des Honigs?

Äußere Anwendung

Während die Heilungserfolge bei der inneren Anwendung des Honigs in den Bereich der Volksmedizin fallen, lassen sich Erfolge bei der Wundheilung wissenschaftlich belegen. Bei der Wundbehandlung erzeugt der osmotische Druck des Trauben-zuckers zunächst einmal eine stärkere Durchflutung des Gewebes. Die feuchtigkeitsanziehende Wirkung des Honigs führt weiterhin dazu, dass Schmutz, Eiter und Bakterien aus der Wunde ausgeschwemmt werden, und schließlich wird bei der Oxidation des Honigzuckers mit Hilfe des Enzyms Inhibin ständig das desinfizierend wirkende Wasserstoffperoxid gebildet.