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Das Waldareal Prielholz beiderseits der Bahnlinie erscheint unter den Namen Prüll oder Pruell. Priel, mittelhochdeutsch bruel, lat. Brogilus, bedeutet sumpfige, mit Buschwerk oder Bäumen bewachsene Wiese, die von einem Bächlein oder künstlich angelegten Wassergraben bewässert wurde. Vielfach wurden solche Flächen, halb Wald und halb Wiese, als herrschaftliche Parks mit Tierzwingern hergerichtet und unterhalten.

Das Prielholz gehörte teilweise zum Klosterbesitz. In einem Hofgerichtsurteil von 1509 wurde das Recht am Klosterwald zum Priel dem Dorfschmid abgesprochen.

Heute hat Forstpriel ca. 87 Einwohner und grenzt an die in die 70er Jahre entstandene Waldsiedlung zwischen der Bahnlinie und Ingolstädter Straße.