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Die Niedermühle, die tiefer als die Dirnbergermühle liegt (daher auch 1524 erstmals als Niedermühle bezeichnet), wird erst mit dem neu aufgebauten Kloster als Minchsmihl oder Klostermihl in Verbindung gebracht.

Sie dürfte im 12. Jahrhundert entstanden sein und gehörte bis zum Verkauf des Klosterbesitzes (1815) zum Kloster. Daher auch anfangs „Klostermihl“ genannt.

Bis zum 20. Jahrhundert wurde die Niedermühle nur als Getreidemühle gebraucht und lieferte lange Zeit das Mehl für die Insassen des Klosters. Nach seinem Niedergang im Jahre 1817 ging die Niedermühle in Privatbesitz über. 1925 wurde sie von der „Elektrizitäts-Genossenschaft-Münchsmünster-Schwaig“, gekauft und bis zu deren Auflösung im Jahre 1969 vornehmlich als Stromerzeuger verwendet. Seit 1970 befindet sie sich wieder im Privatbesitz und wurde für eine effizientere Stromerzeugung umgebaut und erneuert.